Technischer Fortschritt reduziert die Kosten der Massenproduktion

Noch vor etwa 100 Jahren wurden nahezu alle Herstellungsprozesse der Industrie in Handarbeit erledigt. Das war sehr mühsam, verursachte hohe Kosten und limitierte die Hersteller sehr in ihrer Kapazität. Nach und nach kamen kluge Köpfe jedoch auf vielseitige Ideen, wie Arbeitsschritte automatisiert und vereinfacht werden konnten. Dies reduzierte die Preise des Endproduktes und sorgte somit für einen gesteigerten Absatz. Durch die angestiegene Nachfrage konnten die Hersteller mehr in ihre Forschung und Produktion investieren, sodass die Preise weiter fallen und eine höhere Qualität erzielt werden konnte.

Je weniger Arbeiter in einer Fabrik tätig sein müssen um ein Produkt zu erstellen, desto weniger Raum benötigt man. Zudem werden die Arbeitskosten nachhaltig reduziert. Durch eine Kooperation verschiedener Unternehmen können durch den technischen Fortschritt immer stärkere Synergieeffekte genutzt werden und somit ein schnelles Wirtschaftswachstum erzielt werden.

Die Schneidetechnik hat sich rasant entwickelt

Neue technische Entwicklungen bringen mehr WachstumWer ein Material zerschneiden will, hatte bis vor einigen Jahren noch eine schwere Arbeit auszuüben. Mit teuren Scheren oder Kantmaschinen musste unter menschlicher Aufsicht gearbeitet werden und die Wartungskosten waren enorm. Durch die Technik des Laserschneidens hat sich das jedoch extrem verbessert. Ein Laser nutzt nicht ab und es gibt deutlich weniger Materialabrieb. Problematisch ist jedoch, dass eine Laserschneide in der Anschaffung viel kostet und sich der Aufwand nur dann lohnt, wenn man große Mengen monatlich schneiden muss. Für eine kleine oder mittelständige Firma lohnt sich die Anschaffung dann meistens nicht.

Es gibt jedoch sehr spezialisierte Unternehmen, die sich ausschließlich mit Laserschneidearbeiten beschäftigen. Sie nehmen Aufträge vieler Unternehmen an, sodass diese sich keine eigenen Maschinen kaufen müssen. Da dann der Arbeitsaufwand mehrere Unternehmen auf eines übertragen wird, werden so die Kosten pro Schneideauftrag deutlich reduziert und jeder in der Kette profitiert. Hinzu kommt, dass ein KMU sich kein Knowhow aneignen oder einkaufen muss, da in dem beauftragten Unternehmen bereits einige Experten beschäftigt sind und man von deren Erfahrungen profitieren kann.

Jedes Unternehmen sollte hier stets eine eigene Kalkulation aufstellen und überlegen, ob sich die Anschaffung der benötigten Maschinen lohnt, oder ob man lieber einen externen Dienstleister mit ins Boot holt, die Einarbeitungszeit reduziert und direkt mit einem anständigen Knowhow in den neuen Bereich startet.